...denn die Zinsen haben es in sich!

Tagesgeldkonto Zinsen

Viele Menschen wollen aufgrund der Sorge um den Arbeitsplatz und somit um die berufliche Zukunft ihr Geld nicht mehr langfristig binden. Aus diesem Grund setzen sich Tagesgeldkonten immer weiter durch, denn sie bieten eine jederzeitige Verfügbarkeit des Geldes sowie einen im Vergleich hohen Zins.

Noch vor einigen Jahren nutzten die meisten Menschen, die Geld nur kurzfristig anlegen wollten, das klassische Sparbuch, denn Alternativen gab es nicht. Bei Sparkonten ist allerdings nicht die komplette Summe täglich verfügbar, sondern der Anleger kann lediglich 2.000 Euro pro Kalendermonat frei verfügen, der Restbetrag unterliegt einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Natürlich kann man auch bei Sparkonten sein Geld sofort verfügen, dann sind allerdings Vorschusszinsen fällig. Diese betragen ein Viertel des Guthabenzinses für einen Zeitraum von drei Monaten.

Mit zunehmender Zahl der Direktbanken hat sich auch das Tagesgeldkonto durchgesetzt. Hier müssen Anleger keine Kündigungsfristen beachten, zudem werden auf einem Tagesgeldkonto Zinsen weit über dem Sparkontozins von 0,5-1,0% p.a. gezahlt. Anbieter von Tagesgeldkonten sind in erster Linie die Direktbanken. Sie können hohe Konditionen bieten, denn sie verzichten auf Filialen und eine hohe Mitarbeiterzahl. Die Kunden können die Tagesgeldkonten online verwalten und erhalten hierzu PIN und TAN. Auch die telefonische Kontoführung ist möglich und für Kunden ohne eigenen PC empfehlenswert.

Direktbanken und das Tagesgeldkonto

Viele Filialbanken bieten diese Konten nicht an, die sie mit den Zinsen der Direktbanken nicht konkurrieren können. Hier ist lediglich die Anlage von Geldmarktfonds möglich. Wie viel auf dem Tagesgeldkonto Zinsen gezahlt werden, ist unterschiedlich. Sie Spanne reicht von 3,3%-4,5% p.a. Im Vergleich hierzu liegen einjährige Finanzierungsschätze des Bundes gerade einmal bei einer Rendite von 3,95% p.a., die Anlage ist zudem für ein Jahr gesperrt.

Der Grund, warum auf dem Tagesgeldkonto Zinsen in dieser Höhe gezahlt werden, ist im Wettbewerb zu erklären. Viele Direktbanken nutzen diese Konten, um neue Kunden zu werben und vergeben auf dem Tagesgeldkonto Zinsen sogar über dem aktuellen Marktzins. Sie versprechen sich hierdurch Cross Selling, also den Verkauf von Folgeprodukten. In einigen Fällen sind diese Konditionen aber für 6 Monate befristet, danach gilt der aktuelle Marktzins.

In der Regel sind die Zinsen auf Tagesgeldkonten variabel, sie können sich also dem Markzins jederzeit anpassen. Erhöht die EZB, die Europäische Zentralbank die Zinsen, werden auch auf dem Tagesgeldkonto die Zinsen steigen. Im anderen Fall können diese bei einer Senkung des Leitzinses aber auch reduziert werden. Sofern sich die Höhe des Zinssatzes ändert, erhält der Kunde eine Benachrichtigung.

Tagesgeldkonten werden vielfältig genutzt. So sind sie zum einen "Parkmöglichkeit" für Geld, welches in nächster Zeit privat benötigt wird, sie dienen aber auch der Rücklage für Urlaub oder sonstige Ausgaben. Die Anlage im Tagesgeldkonto kann sowohl als Einmalanlage wie auch als monatliche Anlage erfolgen. Einzahlungen sind jederzeit über das eigene Girokonto per Banküberweisung möglich, Mindestsummen gibt es nicht. Kunden erhalten auf ihr Tagesgeldkonto Zinsen bereits ab dem ersten Euro.